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Das Dorf Hangen-Weisheim, "Witzun" anno 773

Der Boden, auf dem Sie stehen, weist - wie so oft in Rheinhessen - alte Siedlungsspuren auf.

In keltischer Zeit war das Donnersberger Oppidum (Siedlung) ein zentraler Ort für die Kultur der Kelten in unserem Gebiet. Welche Kelten im heutigen Rheinhessen lebten, ist nicht eindeutig feststellbar. Denn hier verlief die Grenze zwischen den keltischen Stämmen der Treverer und der Mediomatriker. Mit der keltischen Bevölkerung verschmolzen wohl auch germanische Stämme.

Denkbar sind die Wangionen, die später dem "Wonnegau" seinen Namen gaben.

Mit Cäsar kamen die Römer in unser Land. Funde aus der Römerzeit belegen eine kontinuierliche Besiedelung, auch für den Johanniterhof.

Als fleißige Baumeister überzogen die Römer das gesamte Imperium mit einem großen Straßennetz. Ein Teil der via puplica führte durch das frühe Hangen-Weisheim. Nach den Römern besiedelten die Franken unser Gebiet. Mit der fränkischen Landnahme etablierten sich die dörflichen und städtischen Strukturen so, wie wir sie heute kennen. Ein typisches Kennzeichen dieser Zeit sind die vielen Dorfnamen mit der Endung "-heim".

In diese Zeit fiel die Geburtsstunde von Hangen-Weisheim: Wie viele andere Ortschaften im 8. Jahrhundert auch, findet Hangen-Weisheim als "Witzun" eine erstmalige urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex: Am 28. Februar des Jahres 773 schenkten Teutgart und Crotolt dem Kloster Lorsch "1 mansus in Witzun marca" (eine Wohnstätte in der Witzuner Gemarkung).

Der Name Witzun ging wahrscheinlich auf einen freien Franken zurück, der sich hier niederließ. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte sich der Name von Wiszenheim (1283) über Wissen (1311), Wißheym (1378), Hangendten Weysheim (1496), Hangewissen (1585) und Hangerswyssen (1737) zu Hangen-Weisheim. Die Voranstellung von "Hangen" erhielt das Dorf offenbar, um es von anderen Dörfern wie Weisenheim am Berg und Weisenheim am Sand zu unterscheiden.

Hangen-Weisheim war nach seinem Grundriss ein typisches Straßendorf. Die ersten Hofreiten mit den rückwärtigen Scheunen und den am Südhang anschließenden Hausgärten entstanden entlang der alten via puplica, der heutigen Obergasse. Die Dörfer waren oft bewehrt durch einen Wassergraben und einen Wall aus Bäumen und Sträuchern, dem Gebück; die Hangmuldenlage bot Hangen-Weisheim zusätzlichen Schutz.

   

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